Worum geht es?
Das Quartiersmanagement der Stadt Espelkamp legt dem Ausschuss für Sport, Vereinswesen und Soziales einen Bericht über seine Arbeit im Jahr 2025 vor und gibt einen Ausblick auf die für 2026 geplanten Aktionen. Im Zentrum steht die Frage, wie Nachbarschaften in den Espelkamper Stadtteilen gestärkt und das Wohnumfeld vor Ort verbessert werden können.
Hintergrund
Das Quartiersmanagement gibt es in Espelkamp seit Anfang 2019. Gestartet ist es im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt" von Land und Bund. Dieses Förderprogramm ist Ende 2020 ausgelaufen — die Arbeit wird seitdem unverändert in Kooperation mit der Aufbaugemeinschaft Espelkamp weitergeführt, also ohne die ursprüngliche Förderung. Ziel ist es laut Vorlage, Bürgerinnen und Bürger in die Gestaltung ihres Stadtteils einzubinden, mit gemeinsamen Aktionen die Nachbarschaft zu fördern und das Lebensumfeld so zu gestalten, dass sich Menschen dort wohlfühlen.
Verantwortlich für die Vorlage ist Bürgermeister Dr. Vieker, federführend ist der Bereich Soziale Dienstleistungen der Stadt Espelkamp (Frau Fangmeyer).
Was bedeutet das für die Stadt?
Die Vorlage ist eine Mitteilung — sie enthält keinen Beschlussvorschlag und keine konkreten Kosten. Über die inhaltlichen Schwerpunkte der Projekte aus 2025, das genaue Budget und den Umfang der für 2026 geplanten Angebote wird erst der mündliche Bericht der Quartiersmanager im Ausschuss Aufschluss geben. Details zu konkreten Projekten und deren Finanzierung sind aus den vorliegenden Unterlagen nicht erkennbar.
Was bedeutet das für Bürger?
Das Quartiersmanagement ist die Anlaufstelle für alle, die sich in ihrem Stadtteil engagieren oder etwas verändern wollen — sei es ein Nachbarschaftsfest, ein Spielplatz-Projekt oder eine Idee für den öffentlichen Raum. Der Bericht im Ausschuss ist eine Gelegenheit zu erfahren, welche Aktionen 2025 gelaufen sind und was 2026 geplant ist. Wer wissen will, was im eigenen Quartier passiert oder passieren wird, kann den Termin verfolgen — und sich im Anschluss bei der Stadtverwaltung oder der Aufbaugemeinschaft Espelkamp melden, um eigene Vorschläge einzubringen.