BürgerdepescheEspelkampBeta
← Zurück zum Archiv
Ausschuss für Sport · 123/2026 · 12. Juli 2026 · Wichtigkeit 2/5

Stadt will Mietzuschuss für Seniorenbüro Espelkamp dauerhaft sichern

Was bedeutet das für Espelkamper?
Das Seniorenbüro Espelkamp soll dauerhaft am Standort bleiben — die Miete soll künftig ohne jährlichen Ratsbeschluss übernommen werden.
Ergebnis noch nicht veröffentlicht
Die Sitzung (Mo, 06.07.2026 16:00 Uhr Ausschuss für Sport, Vereinswesen und Soziales) hat bereits stattgefunden, aber die Stadt hat das Ergebnis noch nicht im Ratsinformationssystem veröffentlicht.
Warum dauert das?

Worum geht es?

Der Ausschuss für Sport, Vereinswesen und Soziales soll über einen dauerhaften jährlichen Zuschuss der Stadt Espelkamp an die Evangelische Stiftung Ludwig-Steil-Hof — Trägerin des Seniorenbüros für den Altkreis Lübbecke mit Sitz in Espelkamp — entscheiden. Der Zuschuss übernimmt die Miete der Räumlichkeiten des Seniorenbüros, maximal 9.600 Euro pro Jahr, ausgezahlt wird jedoch nur die tatsächlich anfallende Miete.

Hintergrund

Das Seniorenbüro ist nach Darstellung der Verwaltung die zentrale Anlaufstelle für ältere Menschen in Espelkamp: Es berät, informiert, bietet Begegnung und unterstützt bei Fragen des Alltags — Aufgaben, die wesentlich zur Teilhabe, Selbstständigkeit und Lebensqualität vor Ort beitragen. Die Stadt Espelkamp fördert die Mietkosten bereits seit vielen Jahren. Bisher musste der Zuschuss jedoch Jahr für Jahr neu beschlossen werden — ein aufwendiges Verfahren für eine bereits bewährte Einrichtung.

Mit dem neuen Beschluss soll die Förderung ab dem Haushaltsjahr 2026 bis auf Weiteres automatisch fließen. Künftig entfällt der jährliche Einzelbeschluss; die Verwaltung wird beauftragt, den Posten dauerhaft in die Haushaltsplanung aufzunehmen. So bleibt das Angebot am Standort Espelkamp langfristig gesichert, und das Verfahren wird deutlich vereinfacht.

Was bedeutet das für die Stadt?

Federführend ist das Sachgebiet 2.2 Bildung, Generationen, Vereinswesen (Frau Krause).

Konkrete Angaben zur aktuellen Miethöhe, zur Größe der Räume oder zum genauen Standort des Büros in Espelkamp sind der Vorlage nicht zu entnehmen.

Was bedeutet das für Bürger?

Für die meisten Espelkamper ändert sich im Alltag wenig — das Angebot des Seniorenbüros bleibt wie gewohnt bestehen. Wer die Beratungs-, Informations- und Begegnungsangebote nutzt, kann weiter darauf zählen. Profitieren dürften vor allem ältere Bürgerinnen und Bürger sowie deren Angehörige, die auf wohnortnahe Beratung angewiesen sind. Mit dem Beschluss entfällt künftig der jährliche Einzelbeschluss; das Angebot bleibt bestehen.

Argumente der Befürworter
  • Sichert eine bewährte Anlaufstelle für ältere Menschen in Espelkamp langfristig ab.
  • Der Standort bleibt — Bürger müssen keine Schließung oder Verlagerung fürchten.
  • Vereinfacht die Verwaltung: künftig entfällt der jährliche Einzelbeschluss.
  • Die tatsächliche Miete ist gedeckelt — die Stadt zahlt nie mehr als nötig.
Argumente der Kritiker
  • Die Förderung steht unter Haushaltsvorbehalt — bei knappen Mitteln könnte sie theoretisch ausfallen.
  • Konkrete Angaben zu Mietobjekt, Miethöhe und Standort fehlen in der Vorlage — wenig Transparenz über die geförderte Immobilie.
  • Mit der Dauerlösung ist die Mittelverwendung nicht mehr jährlich im Rat zu beschließen.
  • Ob das Seniorenbüro langfristig zusätzliche Kapazitäten braucht, bleibt offen.

Häufige Fragen

Was ist das Seniorenbüro Espelkamp?
Die zentrale Anlaufstelle für ältere Menschen in Espelkamp: Beratung, Information, Begegnung und Unterstützung bei Fragen des Alltags. Getragen wird es von der Evangelischen Stiftung Ludwig-Steil-Hof.
Wie viel zahlt die Stadt künftig?
Maximal 9.600 Euro pro Jahr, gedeckelt auf die tatsächlich anfallende Miete.
Warum wurde der Beschluss jetzt gefasst?
Weil die bisherige Praxis jährlicher Einzelbeschlüsse für eine bewährte Einrichtung aufwendig war. Mit dem neuen Beschluss entfällt das.
Kann die Förderung auch ausfallen?
Theoretisch ja — die Zahlung gilt nur, wenn im jeweiligen Haushaltsjahr Mittel bereitstehen. In einem Sparhaushalt könnte die Förderung ausfallen.
Themen
SeniorenbüroLudwig-Steil-HofSeniorenarbeitHaushalt 2026