Worum geht es?
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Ortsgruppe Espelkamp soll einen Zuschuss von rund 638 Euro für die Anschaffung von neuem Schwimm- und Trainingsmaterial erhalten. Der Antrag wird im Sportausschuss beraten.
Hintergrund
Die DLRG hat bei der Stadt einen Förderantrag gestellt, um ihre Ausrüstung für die Schwimmausbildung, das Techniktraining und Aquasport zu erneuern bzw. zu erweitern. Konkret geht es um Pullbuoys (Auftriebshilfen für die Schwimmtechnik), Hanteln, Kickboards, Kurzflossen und Wasserbälle. Die Anschaffungen sollen unmittelbar dem Sportbetrieb dienen und die Schwimm- und Trainingsangebote weiterentwickeln.
Eine Besonderheit: Die beantragten Wasserbälle werden ausdrücklich als Trainingsmaterial für die Schwimmausbildung anerkannt und nicht als gewöhnliches Verbrauchsmaterial für den laufenden Spielbetrieb eingestuft. Das ist relevant, weil die Förderrichtlinie Verbrauchsmaterial tendenziell anders behandelt als Investitionsgüter. Die Verwaltung stuft die Bälle hier ausdrücklich als Trainingsmaterial ein und macht den Weg damit frei für den Zuschuss.
Was bedeutet das für die Stadt?
Die Stadt prüft den Antrag nach ihrer Sportförderrichtlinie. Danach werden Anschaffungen, die unmittelbar dem Sportbetrieb dienen, mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst. Im aktuellen Fall wären das exakt 637,50 Euro, aufgerundet 638 Euro. Der Zuschuss ist vergleichsweise gering und fällt in den Bereich der laufenden Vereinsförderung. Federführend ist das Sachgebiet 2.2 Bildung, Generationen, Vereinswesen (Frau Krause); die Vorlage wurde von Bürgermeister Dr. Vieker unterzeichnet.
Was bedeutet das für Bürger?
Für die meisten Espelkamperinnen und Espelkamper ändert sich im Alltag nichts. Profitieren werden vor allem die Mitglieder der DLRG Ortsgruppe und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihrer Schwimm- und Aquakurse: Sie sollen künftig moderneres Trainingsmaterial bekommen, was die Qualität der Ausbildung sichert und den Verein konkurrenzfähig hält.